SAP scheint sich ziemlich die Finger verbrannt zu haben,

mit seinem Ansinnen, bei den Kunden mit Lizenzkosten für „Indirect Access“ abzusahnen, wenn man diesen Artikel von  Vinnie Mirchandani liest. Indirect Access ist, wenn Sie für so ungefähr jeden Webshop-Kunden, der über einen Third-Party-Webshop mit ERP-Schnittstelle einen Auftrag ins ERP einlastet, eine ERP-Lizenz brauchen. 50.000 Webshop-Kunden machen dann 50.000 ERP-User. Na gut, da gibt’s nen Rabatt, aber für die 2000 Werker am angebundenen BDE-System nicht.

Hoffen wir, dass der diesbezügliche Aufruhr bei den SAP-Kunden Infor davon abhält, ähnliches zu versuchen. Hinsichtlich dessen, wer denn nun der Named User baan ist, unter dem all die feinen Schnittstellendienste in der Regel laufen, sind die Lizenzverträge ja in der Regel alles andere als klar. Und je mehr sich die ERP-Systeme nach außen öffnen, könnte man da durchaus die Melkmaschine anzusetzen wollen, wenn die Dollarzeichen in den Augen leuchten.

 

 

 

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