LN-Projekte für Entscheider, Teil 2: Es ist Ihr Projekt

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Das ist Teil 2 der Serie: 10 Punkte für Entscheider, die Infor LN einführen:

2. Es ist Ihr Projekt

Zuständig für die Verwirklichung des Projektes ist zunächst mal Ihr Unternehmen. Und nicht der Implementierungspartner.

Sie führen eine ERP-Software ein. Die Software soll schließlich Teil Ihrer Organisation werden, Sie (als Unternehmen) verändern mit dem Projekt zunächst mal sich selbst. Der Implementierungspartner hilft Ihnen nur dabei. Das müssen Sie verinnerlichen.

Das heißt auch, dass Sie ein Bekenntnis zum Projekt bei Ihrem Führungspersonal und den Key-Usern aufbauen müssen. Sie müssen vermeiden, dass die das Projekt eigentlich nicht wollen. Und Sie müssen leider da, wo die Leute doch – aus welch nachvollziehbaren Gründen auch immer – Probleme mit dem Projekt an sich haben, eine klare Ober-sticht-Unter-Ansage machen. Es reichen ein oder zwei Leute mit Einfluss, die in Ihrem Unternehmen gegen das Projekt mauern (dürfen), und sie können mit einem halben Jahr Projektverzug rechnen.

Auch hier wieder ist wichtig, was ich schon im letzten Beitrag festgehalten habe: Sie haben ein Projekt gekauft, kein Auto. Erwarten Sie nicht, dass Ihr Implementierungspartner Ihrem Unternehmen einfach ein ERP-System zuliefert wie andere Lieferanten Ihnen Schrauben oder Gussteile liefern. Sie können eine ERP-Einführung nicht zukaufen, sie müssen Sie selbst durchführen. Es geht um einen Wandel ihrer Ablauforganisation, manchmal sogar ihrer Aufbauorganisation. Der kann letztlich nur aus der Organisation selbst heraus erfolgreich umgesetzt werden.

Entsprechend müssen Sie dem Projekt eine hohe Priorität geben und diese sichtbar machen. Stellen Sie Leute mit einem Teil der Arbeitszeit für das Projekt ab (und damit meine ich nicht, dass sie zusätzlich zum Tagesgeschäft jetzt noch Projekt machen sollen). Schwören Sie die Abteilungsleiter und Key-User immer wieder ein. Und packen Sie bitte nicht noch drei andere (auch ganz doll wichtige) Projekte zeitgleich ins Unternehmen.

Nur wenn Sie und Ihr Unternehmen die volle gedankliche Eigentümerschaft an Ihrem neuen Infor LN-System übernehmen (zumindest vom „Mind Set“ her, vertragliche Regelungen sind eine andere Baustelle), können Sie es am Ende als erfolgreich erleben.

Teil 1 – Sie haben ein Projekt gekauft, kein Auto.

Teil 3 – Sie wissen nicht, was Sie brauchen

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